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Suchtprävention mit dem Paritätischen Dienst

In der vergangenen Woche durften wir Experten vom Paritätischen Dienst an unserer Schule begrüßen. In allen Klassenstufen wurden altersgerechte Workshops zum Thema Suchtprävention durchgeführt.

Zunächst klärten die Referentinnen und Referenten grundlegende Fragen:
Was unterscheidet eine Gewohnheit von einer Sucht? Welche Formen von Sucht gibt es? Und ab wann spricht man überhaupt von einer Abhängigkeit?

Eindrücklich wurde auch der Weg in die Sucht thematisiert und mithilfe eines Kurzfilms anschaulich dargestellt. Dabei wurde deutlich, dass Suchterkrankungen schleichend entstehen können und oft viele Faktoren zusammenspielen.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den häufigsten Suchtmitteln Jugendlicher sowie auf sogenannten „Trenddrogen“, die sich immer wieder verändern und neu auf den Markt drängen. In den höheren Klassen stand insbesondere das Thema Alkohol im Fokus. Dabei wurde deutlich, dass Alkohol unter Jugendlichen häufig verharmlost wird, obwohl er gesundheitlich erhebliche Risiken birgt. Die meisten Drogentoten in Deutschland gehen auf direkte oder indirekte Folgen von Alkoholkonsum zurück. Besonders problematisch ist, dass Alkohol in Deutschland vergleichsweise früh erlaubt ist und noch immer als Lifestyle-Produkt beworben wird. Gleichzeitig gelten Jugendliche aufgrund ihrer erhöhten Risikobereitschaft als besonders anfällig für riskanten Konsum.

Neben der reinen Wissensvermittlung legten die Workshops großen Wert auf praktische Übungen. In Rollenspielen lernten die Schülerinnen und Schüler, selbstbewusst und konsequent „Nein“ zu sagen und auch Mitschülerinnen und Mitschüler zu unterstützen. Zudem hatten sie die Möglichkeit, offen Fragen zu stellen und eigene Erfahrungen oder Unsicherheiten anzusprechen.

Deutlich wurde in allen Einheiten: Sucht kann grundsätzlich jeden treffen und niemand entscheidet sich bewusst dafür, abhängig zu werden. Umso wichtiger ist es, frühzeitig aufzuklären, zu sensibilisieren und Jugendlichen Mut zu machen, sich im Ernstfall Hilfe zu suchen – ohne Scham.

Wir bedanken uns herzlich beim Paritätischen Dienst für die professionelle Durchführung dieses wichtigen Projekts und die wertvolle Unterstützung unserer Präventionsarbeit.

Schulleben
Erasmus-Fahrt nach Finnland – Einblicke in Bildung, Ausbildung und Gesellschaft

Am Montag, den 12. Januar begann die Studienreise für fünf Lehrkräfte unserer Schule nach Finnland mit der Ankunft in Seinäjoki gegen 20.30 Uhr. Nach der Anreise ließen die Teilnehmenden den ersten Abend gemeinsam im Hotel ausklingen.

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Schulen Rahn

Am Ahornbusch 4
31582 Nienburg

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Fr. 8:00 bis 14:00 Uhr